Anti Cellulite Massage 

 

Ein schwaches Bindegewebe zu haben, ist der Horror vieler Frauen, egal welchen Alters, welcher Größe oder Gewicht. Jede Frau hofft, ein flexibles und schönes Hautbild erhalten zu können, ohne von lästigen Dellen geplagt zu werden. Die Rede ist von der ziemlich unschönen Cellulite, wie sie überwiegend und in den hauptsächlichen Fällen bei Frauen vorkommt. Männer besitzen in der Regel ein eher starkes Bindegewebe, weshalb Cellulite bei diesen kaum bis gar nicht vorkommt. Zum Leidwesen der Frauen, denn sie bekommen früher oder später alle das Problem. Die Ursachen für die Cellulite sind umfangreich, aber durchaus entgegenzuwirken. Beispielsweise kann die Anti Cellulite Massage vieles dazu beitragen, ein glattes und straffes Hautbild zu erhalten.

Unschöne Dellen am Oberschenkel und am Po – die meisten Frauen kennen die Cellulite, die sich häufig bei verändertem Gewichtszustand äußert. Und so verbringen viele Frauen unzählige Stunden damit, diese wieder zu entfernen und in den Griff zu bekommen. 

Im Grunde handelt es sich bei der Cellulite ausschließlich um ein schwaches Bindegewebe, welches schlicht schlecht durchblutet wird. Durch rollende und ziehende Bewegungen der Haut, wird die unterliegende Hautschicht gedehnt und gezogen. Dadurch können sich gelöste Zellen und innere Verklebungen lösen und straffer zusammen ziehen. Die Haut aktiviert zusätzlich die Durchblutung und den Sauerstofftransport. Diese Methode ist vor allem an den Oberschenkeln wirkungsvoll, eben dort, wo sich bei Frauen leichter das Fett ansetzt. Bei einer Anti Cellulite Massage nutzt ein Masseur neben seinen Fingern und den Fingerspitzen auch den Schröpfkopf. 

Die ziehenden Bewegungen können unangenehm bis schmerzhaft sein. 

 

Man soll nicht vergessen, dass die Schönheit von innen kommt. Deshalb solltest du dich ausgewogen ernähren, fit halten und genügend Flüssigkeit zu dir nehmen. Deine Haut solltest du auch nicht vernachlässigen. Richtig pflegen und regelmäßig eincremen sind das A & O.

 

 

 

Thai-Yoga Massage 

 

Bei der Thai-Massage handelt es sich um eine 2500 Jahre alte Massagetechnik, die ursprünglich aus Indien stammte. Sie vereint Elemente des Yogas, also Streck- und Dehnübungen, mit der Druckmassage von zehn ayurvedischen Energielinien, die sich durch den Körper ziehen. Daher wird sie in Westeuropa häufig auch Thai-Yoga-Massage genannt. Ihr Name in Thai lautet „Nuad Phaen Boran“, was „uralte heilsame Berührung“ bedeutet.

Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Vereinfacht kann sie daher als Kombination aus (passivem) Yoga und Akupressur zusammengefasst werden. 

 

Zehn ausgewählte „Energielinien“ die nach ayurvedischer Lehre den Körper durchziehen sollen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt.

 

Über die Energielinien, auf denen die sogenannten Marmapunkte (Energiepunkte) liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), soll der Mensch nach ayurvedischer Lehre mit Prana (Lebensenergie) versorgt werden. Prana soll dem Körper über die Atmung zugeführt werden können. In den Dehnpositionen der Thai-Massage verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch wird angeregt, tiefer zu atmen. Intensive Druckmassagen bewirken ebenfalls eine verstärkte Atmung. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration (vermehrtes Prana). In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung unter anderem folgender körperlicher Leiden:

 

- Linderung von Ohrensausen (Tinnitus), Schlafstörungen, Schock, Husten, Rückenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Knieproblemen, Verstopfung und Durchfall

 

- Anregung der Blutzirkulation und des Lymphflusses

 

- Stärkung des Immunsystems

 

- Entspannung durch tiefere Atmung wegen intensiver Druckmassagen

 

- Positiver Effekt auf die Beweglichkeit und dadurch Verbesserung der Körperhaltung

 

- Schlackstoffe aus Gelenken, Muskeln und Bindegewebe werden abtransportiert

 

- Stärkung der Lebensenergie (Prana) gemäß der ayurvedischen Lehre

 

- Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System und wirken sich auf die Körperhaltung aus.

 

- Drehungen, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen Effekt auf die körperliche Beweglichkeit.

 

- Positionen, in denen die Beine angehoben werden, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss.

 

- Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) und damit zu körperlicher Geschmeidigkeit bei.

 

- In der Tiefenentspannung wird der Parasympathikus (zuständig für den Stressabbau im Körper) aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt werden.

 

- Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden auslösen, und Hebetechniken können zu einem Gefühl der Geborgenheit führen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Thai Massage und Shiatsu? Tatsächlich ähneln sich Traditionelle Thai Massage und Shiatsu in ihren Methoden, da beide Behandlungen (Aku-)Pressur, Dehnung und Energiearbeit zu einer ganzheitlichen Massage verbinden und ähnliche Wirkungen erzielen.

 

 

 

Fußmassage / Fußreflexzonnen Massage

 

Die Fussreflexzonenmassage kann vielfältige Beschwerden am ganzen Körper lindern. So werden Selbstheilungskräfte aktiviert, die Fussmassage wirkt entspannend und kann Krankheiten lindern.

Konkret kann die Fussreflexzonen bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

 

Gelenkschmerzen 

Wirbelsäulenleiden 

Verspannungen 

Verkrampfungen 

Schlafstörungen 

Durchblutungsstörungen

Kopfschmerzen

Migräne 

Kreislaufstörungen 

Verdauungsbeschwerden 

Blasenentzündungen 

Heuschnupfen 

Erkältungen 

Zyklusstörungen

 

Die Reflexzonentherapie geht von einem ganzheitlichen Körperbild aus. Alle Körperteile sind der Lehre nach miteinander verbunden. Der menschliche Körper spiegelt sich im Fuss. Man kann also sagen, dass der Fuss wie eine kleine Landkarte den Körper und seine Beschwerden repräsentiert. Dadurch können durch gezielte Druckmassagen an speziellen Stellen am Fuss körperliche und seelische Beschwerden im restlichen Körper gelöst werden. 

 

Generell ist eine Fussreflexmassage völlig schmerzfrei. Durch einen leichten Druck auf den Fuss werden Entspannung und Blutzirkulation gefördert. Es empfiehlt sich direkt vor einer Fussmassage allerdings nicht zu viel zu essen, da der Effekt der Massage durch den Verdauungsprozess gemindert werden kann. Zudem ist es wichtig Reflexzonenmassagen regelmässig durchführen zu lassen. Einzelne Behandlungen können helfen und das Wohlbefinden im Körper steigern, gegen chronische Beschwerden können regelmässige Massagen aber wirkungsvoller sein.

 

In gewissen Fällen ist es ratsam auf eine Fussreflexmassage zu verzichten. So etwa bei Risikoschwangerschaften, akuten Entzündugen, Fieber oder Psychosen.

 

 

Chiromassage 

 

Der Spanier, Enrique Castells Garcia, hat die Chiromassage erfunden. 

Die Behandlung erfolgt mit den Fingerspitzen, Fingern, Handinnenflächen, Handballen, Handgelenken und sogar Ellbogen.

Die Ergebnisse der Massage sind vielfältig:

 

- erhöhte Elastizität der Haut und des Muskeltonus

 

- Bereicherung der Haut mit Sauerstoff und Abführung von Toxinen

 

- Aktivierung von zellregenerierenden Vorgängen

 

- bekämpfung von Cellulite

 

- der Regeneration des gesamten Organismus

 

- Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens

 

Nach der Chiromassage fühlen sie sich ausgeruht, entspannt und gleichzeitig wiederhergestellt. Ebenfalls kann es zu einer angenehme Wärme in den bearbeiteten Muskeln kommen.

 

 

Sportmassage 

 

Die Wirkung der Massage: 

 

Aktivierung des Kreislaufsystems: Die Sauerstoffzufuhr über das Blut ist äusserst wichtig für die gesamte Muskelarbeit.

 

Schneller Abtransport der Stoffwechsel-Schlackenstoffe: Während der Muskelarbeit werden Stoffwechselschlacken gebildet und teilweise in den Muskelpartien abgelagert.

Diese führen zu raschen Ermüdungserscheinungen der beanspruchten Muskelpartien.

 

Geistiges und körperliches Wohlbefinden

 

Arbeitsimpulsverstärkung über das Zentralnervensystem: Massagen aktivieren das zentrale Nervensystem und verhindern eine vorzeitige Verlangsamung der Muskelkontraktionen.

 

Unter dem Begriff Sportmassage versteht man die Anwendung der Massage im Rahmen des Trainingsprogrammes sowie vor, während und nach dem Wettkampf. Sie hat es vorwiegend mit dem gesunden Sporttreibenden zu tun.

Die Sportmassage bedient sich in erster Linie der Handgriffe der klasssichen Massage und ist individuell auf die Sportart, den Sportler und die Zielsetzungen im Sport zugeschnitten. Das Ziel der Sportmassage sollte, neben dem Erkennen und Beseitigen von leistungsmindernden Zuständen, eine günstige Beeinflussung der Körperfunktion des Sportlers sein.

 

Durch Sportmassage kann die Effektivität des Trainings erhöht werden.

Sie spielt eine besondere Rolle bei der Vorbereitung für Training und Wettkampf und im Anschluss an die körperliche Anstrengung zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wird durch die Sportmassage das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers gefördert, und sie kann ein wichtiger Teil der psychologischen Wettkampfvorbereitung sein. Die Massage vermittelt im dirketen Bewusstsein, dass mir geholfen wird und das ich etwas zusätzliches für meine Leistungsfähigkeit getan habe, was insgesamt zur Stärkung des Selbstvertrauens führen dürfte.

 

Körperbewegungen werden durch Muskelkraft ausgelöst. Dabei unterscheiden wir zwischen Arbeitsmuskel (Agonisten) und Gegenmuskeln (Antagonisten, "Bremsmuskulatur"). Die Anspannung (der Tonus) der Gegenmuskulatur gleicht mit ihrer Wirkung dem "Fahren mit angezogener Handbremse". Eine besondere Aufgabe der Sportmassage besteht darin, den Muskeltonus herabzusetzen, um die Bremswirkung zu verringern und so das Leistungsvermögen, die "Spritzigkeit" des Sportlers, zu erhöhen.

 

 

Ohrkerzen-Massage 

 

Bei der Ohrkerzenbehandlung wird eine trichterförmige Kerze, die aus Honig, Bienenwachs und verschiedenen Kräutern besteht, abdichtend in den äußeren Gehörgang aufgesetzt, wodurch ein leichter Unterdruck (Kamineffekt) im Inneren der Ohrkerze und eine Vibration der stehenden Luftsäule entsteht.

 

bewirkt eine sanfte Massage des Trommelfells. Sie liegen flach auf der Seite, sodass der Gehörgang senkrecht nach oben zeigt. Der Kopf ist weich gebettet. Nach einer intensiven Gesichtshälften-Massage wird die brennende Ohrkerze in den Gehörgang unter leichtem Druck eingedreht.

 

Die Ohrkerze brennt nun für ca. 10 Min. Es entsteht während des Abbrennvorgangs ein leichter Unterdruck (Kamineffekt). Dadurch kommt es zu einer Druckregulation im Ohr-, den Nasennebenhöhlen- und Stirnbereichen. Ein Vibrationseffekt bewirkt eine sanfte Massage des Trommelfells. Zur gleichen Zeit werden Unreinheiten aus dem Inneren des Ohrs nach außen befördert. Diese Behandlung wird anschließend auf der anderen Gesichtshälfte wiederholt. Die Wärmeentwicklung, der angenehme Duft sowie das Rauschen und Knistern während des Abbrennvorgangs der Ohrkerze ist ein einmaliges Erlebnis und wird als wohltunend und entspannend empfunden. Eine anschließende Nachruhe von ca. 15 Min. ist empfehlenswert und unterstützt das Gesamterlebnis. Das gesamte Hörsystem, wie auch das Gleichgewichts-Organ können beeinflusst werden. Die Wirkung der Ohrkerzen-Behandlung basiert auf der Wärme- und Druckausgleichstherapie. Sie erfasst die Ohr-Akupunktur-Punkte, äußeren Gehörgänge, Hörknöchelchen, Bogengänge und der Schnecke. Sie kann die Durchblutung, den Lymphfluss, die Ausscheidungs-Prozesse, das Abwehr-System und die Selbstheilungskräfte stärken. Die Entschlackung wird aktiviert.

Diese sehr alte (ca. 900 Jahre) thailändische Methode kann bei verschiedenen Störungen angewendet werden.

 

 

Shiatsu 

 

Bei der Shiatsu-Behandlung wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß behandelt. Es wird nach japanischer Tradition auf dem Boden auf einer weichen Matte praktiziert. Die/der Klient/in trägt bequeme, wärmende Kleidung, die nicht einengt.

 

Mit sanftem Druck der Handflächen, der Daumen, Ellbogen oder Knien, folgt man entlang der Energiebahnen des Körpers, den so genannten Meridianen. Ebenso kommen sanfte Dehnungen und lockernde Gelenkmobilisierungen zum Einsatz.

 

Bei Shiatsu findet eine Art Berührungskommunikation statt. Es ist eine ständige Kommunikation ohne Worte – quasi mit den Händen lauschen. Dieses achtsame Lauschen ermöglichst es, ganz individuell, auf Gegebenheiten und auf energetische Reaktionen des/r Klienten/innen einzugehen - es ist eine stille Kunst. Damit ist jede Behandlung nicht nur individuell, sondern jedes Mal auch anders.

 

All dies regt den Energiefluss an und fördert körperlich-seelische Ausgeglichenheit. Ki oder Chi ist die Lebensenergie, die in jedem menschlichen Körper frei fließt. Stagniert sie, fühlen wir uns unwohl oder gar krank. Je freier sie fließen kann, desto besser geht es uns.

 

Was ist der Unterschied zwischen Thai Massage und Shiatsu? Tatsächlich ähneln sich Traditionelle Thai Massage und Shiatsu in ihren Methoden, da beide Behandlungen (Aku-)Pressur, Dehnung und Energiearbeit zu einer ganzheitlichen Massage verbinden und ähnliche Wirkungen erzielen.

 

 

 

Schröpfkopfmassage

 

Schröpfen erfreut sich seit Jahrtausenden großer Beliebtheit. Als einfach anzuwendende Methode ist es in vielen Kulturen zu finden und wird heute im therapeutischen Rahmen sowie im häuslichen Umfeld eingesetzt.

 

Das Schröpfen hat sich über viele tausend Jahre aus der Annahme heraus entwickelt, dass man die Ursache einer Krankheit aus dem Körper „ziehen“ kann. Das instinktive Aussaugen von Wunden nach Schlangenbissen ist allgemein bekannt. Dieser Ansatz wurde therapeutisch ausgearbeitet, um gezielt Krankheiten zu behandeln.

 

Der Nutzen der Methode war sowohl im alten Ägypten als auch im indischen Ayurveda bekannt. Bereits um 3300 v. Chr. wurden Schröpfköpfe als Emblem auf Arztsiegeln verwendet.

 

Vorgehensweise: 

 

Die Kunststoff Schröpfköpfe sind mit einem Ventil versehen und mit einer Vakuumpumpe verbunden.

Entzieht man die Luft mittels Pumpe, so entsteht der Unterdruck. 

Wird das Glas nun auf die Haut gesetzt, saugt sich im Schröpfkopf eine Gewebefalte nach oben. Dabei entwickelt sich der Effekt des Schröpfens.

 

Das Schröpfen ist eine tonisierende (stärkende) Technik und wird oft bei chronischen Beschwerden eingesetzt. Im erkrankten Bereich findet man eine oder mehrere „kalte“ Gelosen. Diese blutarmen, zum Teil sehr kleinen Gewebeareale fühlen sich zäh-sulzig an, rollen beim Tasten unter den Fingern hin und her und sind schmerzhaft. Sie entstehen aufgrund einer Minderdurchblutung, weswegen Ver- und Entsorgung im Gewebe nicht mehr richtig funktionieren. Als Folge übersäuert und verhärtet dieses zur Gelose, die für lokale oder ausstrahlende Schmerzen verantwortlich sein kann. Gelosen lassen sich auch in organbezogenen Reflexzonen finden. Hier wird das innere Organ über das Gewebe „sichtbar“, sodass es mit einer Schröpfkopfbehandlung über der entsprechenden Zone reflektorisch behandelt werden kann.

 

Das Schröpfen wird in vielen Bereichen therapeutisch eingesetzt. Besonders im orthopädischen Sektor ist die Anwendung bei Erkrankungen der Muskulatur, Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke beliebt.

 

Durch den Sog des Schröpfkopfes werden Gewebestrukturen entspannt und besser durchblutet. Gemäß Traditioneller Chinesischer Medizin ist Schmerz der „Schrei des Körpers nach freiem Qi-Fluss“ (Qi = Lebensenergie). Schröpfen regt den Energiefluss an. Schmerzen werden gelindert.

 

Schröpfen funktioniert auch bei psycho-somatischen Erkrankungen. Vielerlei Symptome und Beschwerden entstehen aufgrund psychischer Belastungen. Ist der Mensch gestresst, melden sich z.B. Magenkrämpfe oder Spannungskopfschmerzen. Durch Schröpfen der Magenzone oder Lösen der ursächlichen (Ver-)Spannungen können Beschwerden gelindert werden.

 

Auch kann das Schröpfen im kosmetischen Bereich zur Narbenbehandlung und Gewebestraffung (Gesicht, Bauch, Oberschenkel, siehe Anti - Cellulite Massage) eingesetzt werden. 

 

Wirkungen

 

Das Schröpfen verbessert die allgemeine Durchblutung im Gewebe. Man kann dies anhand des entstandenen Hämatoms (Bluterguss) erkennen. Hierdurch kommt der Effekt einer Eigenblutanwendung hinzu. Wird eine Reflexzone geschröpft, so wird auch das entsprechende Organ besser durchblutet und dessen Funktion verbessert. Das Schröpfen wirken zudem:

 

ausleitend

ableitend

entgiftend

entspannend

schmerzlindernd

immunstimulierend

lymphflussfördernd

Aus der Perspektive der TCM kommen weitere Wirkungen hinzu. Das Schröpfen regen den Energiefluss an und bewegen Körpersubstanzen.

 

 

 

Gesichtsmassage 

 

Eine Gesichtsmassage entspannt und tut gut. Wer sich solch einer Behandlung unterzieht, liegt dabei idealerweise und schließt die Augen und genießt!

Das Haar durch ein Tuch abgedeckt, das Gesicht bereit für entspannende Minuten. Die Kosmetikerin oder eventuell auch ein Masseur verteilt überall auf der gut gereinigten Gesichtshaut und der Halspartie ein spezielles Fluid, das die empfindliche Gesichtshaut schont und sie geschmeidig macht. Und dann geht's los!

 

Eine Gesichtsmassage beginnt meist an der Stirnpartie, wobei die Kosmetikerin mit ihren einzelnen Fingern in streichelnden und kreisenden Bewegungen in die Haut hinein massiert.

 

Nach und nach werden diese Bewegungen größer und umfassen alle Partien des Gesichts, wobei die empfindliche Augenpartie ausgespart wird. Bei der Behandlung wird die Halspartie mit einbezogen.

 

Schon nach kurzer Zeit tritt beim Kunden oder Patienten eine tiefe Entspannung ein. Sich wohlfühlen ist das Wichtigste, was diese Wellnessbehandlung auslösen soll.

 

Die Gesichtsmassage bewirkt eine Milderung von Fältchen, weicht Hautunreinheiten auf und entfernt überschüssige Zellen. Aber auch auf die Mimik des Massierten hat solch eine Massage eine überraschende Wirkung, denn sie löst Verkrampfungen und harte Züge.

 

Wer zu Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Trigeminus-Schmerzen neigt, kann ebenfalls versuchen, durch Gesichtsmassagen zusätzlich Linderung zu erfahren, falls der behandelnde Arzt dies befürwortet. Auch an der Halspartie lindert diese Art von Massage nach und nach Fältchen und verhilft zu einem jüngeren und gesünderen Aussehen.

 

Ein größerer Effekt tritt ein, wenn man sich dieser Wellnessbehandlung regelmäßig unterzieht. Sie tut Leib und Seele gut, verhilft zu glatter und gepflegter Haut.

 

Gesichtsmassagen sind für jedes Alter und für jeden Hauttyp geeignet, sofern keine schweren Erkrankungen vorliegen, die dagegen sprechen.

 

 

 

Hot Stone Massage

 

Hot - Stone Massage ist eine Kombination zwischen manueller Massage und Massage mit erhitzten Basalt - Lava - Steinen. Diese Massage fördert auf angenehme Weise die Durchblutung, Lockert die Muskulatur und löst die Verspannungen. Im Laufe der Massage werden die erwärmten Basaltsteine auf Energiezentren gelegt. So können die Steine Ihre Kraft wunderbar entfalten. Sie wirken wohltuend auf den Körper und laden diesen mit neuer Energie und Vitalität.

 

In der Hot Stone Massage wird die Urkraft der Steine eingesetzt. Diese wirken bei der Wärmebehandlung und Massage beruhigend, entspannend und steigern den Stoffwechselprozess im Gewebe. Das Immunsystem, wie auch der Lymphfluss werden durch die Hot Stone Massage stimuliert. Zudem werden Muskelverspannungen gelöst und Schmerzen gelindert. Besonders bei chronisch kalten Händen und Füßen wird über die ausgezeichnete Wirkung der Hot Stone Massage berichtet. Die Hot Stone Massage wirkt auf körperlicher, seelischer, mentaler und geistiger Ebene, löst energetische Blockaden und schafft die Basis um loszulassen und zu entspannen. 

 

Nachdem der Körper oder die zu massierende Körperpartie mit angenehm riechendem und warmem Massageöl eingerieben wurde, werden die ca. 60 Grad heißen Basaltsteine aufgelegt. Dabei wählt der Masseur die Größe der Steine nach den Energiezentren aus, damit die Wärme besonders gut aufgenommen wird über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilt. Je nach Beschwerden oder Art der Hot Stone Massage, können die Hot Stones auf den Bauch, Rücken, Handinnenflächen oder auch zwischen den Zehen aufgelegt werden. Die warmen Basaltsteine bleiben auf dem Körper liegen. Durch sanften Druck verstärkt der Masseur/die Masseuse die Wärmeaufnahme und wechselt bei Bedarf die erkalteten Steine gegen heiße Steine aus. Diese Art der Hot Stone Massage bildet die Vorbereitung auf die tatsächliche Massage. Die nun absolut entspannt genossen werden kann.

 

 

Klassische Massage

 

 

Was versteht man unter klassischer Massage?

Zunächst sollte man zwischen einer klassischen Ganzkörpermassage oder einer Teilmassage unterscheiden. Während man - wie der Name es erwarten lässt - bei einer Ganzkörpermassage mehrere relevante Stellen des Körpers einer "Knetung" unterzieht, werden bei einer Teilmassage eben ausschließlich Teile des Körpers durchwalkt, die im direkten Zusammenhang mit den Beschwerden stehen. Ein gutes Beispiel dafür wäre eine Rückenmassage bei "Kreuzproblemen". Hierbei würde logischerweise eine Knetkur der Beine wenig Sinn machen. Eine Massage kann dann je nach Art und Region der Problemstellen liegend oder sitzend durchgeführt werden. Die klassische Massage wird in der Regel auch ohne technische Hilfsmittel, also mit den Händen am Körper abgehalten und wird daher auch als direkte Massage eingestuft.

 

Dient die Behandlung als Entspannung, wird sie eher mit langsamen Arm-, und Handbewegungen des Masseurs durchgeführt. Eine Mobilisation (zum Beispiel vor Wettkämpfen) wird in der Regel in einer schnelleren und auch "härteren" Gangart vollstreckt. Die Mobilisation allerdings ist wiederum eher Bestandteil der Sportmassage, daher konzentrieren wir uns hier auf eine reine Entspannungsmassage.

 

 

Wann ist eine Massage sinnvoll? Wann nicht?

Sinnvoll ist sie dann, wenn chronische oder akute muskuläre Probleme, wie Verhärtungen oder Verspannungen vorliegen. Ist man sich unsicher, woher diese Probleme stammen, sollte man sich vorher einen ärztlichen Rat einholen. Da heutzutage einige Mediziner recht zügig zum Medikamentenblock greifen, wäre es zweckmäßig, sich bei einem Physiotherapeuten oder auch einem Masseur schlau zu machen. Oftmals kaschieren Medikamente zwar das Problem, beheben es langfristig jedoch nicht. Bei chronischen Rückenschmerzen ist eine gute Massage meist sinnvoller als jede Tablette. Selbst diagnostizierte Durchblutungsstörungen können durch eine klassische Massage verbessert werden, weil sie die Blutzirkulation im Körper anregt. Im Nackenbereich beispielsweise kann sie langfristig auch gegen häufig auftretende Kopfschmerzen helfen.

 

Meiden sollte bzw. muss man Massagen, wenn Entzündungen, Hauterkrankungen oder Gefäßerkrankungen vorliegen. Einerseits besteht Gefahr, sich selbst zu schaden, andererseits können sie bei ansteckenden Krankheiten auch den behandelnden Masseur erheblichen Schaden zufügen. Dieser wird sicherlich nicht über einen Krankheitserreger (Erkältungsviren, etc.) erfreut sein. Auch bei Venenerkrankungen, wie einer Thrombose ist eine Massage verboten, da die Gefahr einer Embolie besteht. Man sollte sich deshalb nicht von einem Masseur, der keine Fragen stellt und trotz klar erkennbaren Krampfadern massiert, nicht behandeln lassen.

 

 Ein guter Masseur erwärmt vor der Massage seine eigenen Hände, um den Gast ein wohliges Gefühl zu geben und verwendet weder zu viel, noch zu wenig Massageöl. Die Massage selbst beginnt nun mit einem Erwärmen der Muskulatur, um diese besser bearbeiten zu können. Danach ist es üblich mit "Knetungen", "Rollungen" und "Friktionen" weiter zu arbeiten. Diese Bezeichnungen sind des Öfteren verschieden und werden von jedem Masseur anders bezeichnet wie auch durchgeführt. Das Erwärmen, das Kneten und die Rollungen werden als eher angenehm empfunden, wobei die Friktion oft als unangenehm wahrgenommen wird. Letztere sind druckvolle Kreisungen mit Handballen oder Fingerspitzen am Muskel und werden von schlechten Masseuren zu hart eingesetzt. Gute Masseure verwenden den richtigen Druck und die Friktion wird zwar härter, allerdings bei der klassischen Massage nicht schmerzhaft.

 

Zum Abschluss streicht der Masseur mit ruhigen Bewegungen ab und beendet damit die Massage. Verlässt man den Termin entspannt und mit gutem Gefühl, ist das ein Zeichen einer gelungenen Verabredung.

 

 

 

Faßzienmassage

 

Während die Haut unseren Körper von der Umwelt abgrenzt, ist unser Inneres überzogen von einem komplexen Netz aus Bindegewebe, das sich im gesamten Körper verzweigt. Alle Organe, Knochen, Muskeln und Sehnen werden von diesem System umspannt: den Faszien. Man kann sogar sagen „die Faszie“, denn genau genommen ist es ein einziges, an vielen Stellen miteinander verschmolzenes System, ein hochkomplexes, elastisches Netz, das unseren Körper im Inneren zusammenhält. 

 

Obwohl es unseren Körper Form und Halt gibt, uns schützt und beweglich hält, hat es das Fasziengewebe erst seit wenigen Jahren überhaupt in den Fokus des Interesses geschafft. Die Faszienforschung beschäftigt sich mit zahlreichen Beschwerden, die verletzte oder überreizte Faszien mit sich ziehen können. Mediziner sprechen von einem Kommunikationsnetzwerk, in welchem sich zahlreiche Nerven verzweigen, wie auch die Osteopathie Schule Deutschland (OSD) erläutert.

 

Kein Wunder also, dass dieses komplexe Netzwerk also auch Schmerzen verursachen kann. 

 

Durch eine Faszienmassage kannst du Schmerzen in deinem Körper vorbeugen oder nachhaltig lindern. 

 

Effektive Faszienübungen kannst du ohne Hilfsgeräte einfach zuhause ausführen. Bedenke: Je regelmäßiger du deine Faszien bewegst, desto nachhaltiger lassen sich Schmerzen und Blockaden lindern. Das komplexe Fasziennetz möchte in Bewegung bleiben. 

 

Regelmäßig angewendet kann dir eine Faszienmassage bei folgenden Beschwerden helfen:

 

Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken 

Diffuse Schmerzen im Rumpfbereich 

Spannungskopfschmerzen

Schlafstörungen

 

Faszienmassage – was ist das?

 

Faszien waren bisher nur wenigen Personen bekannt, vielleicht deshalb weil es bis vor kurzem nicht möglich war dieses Gewebe durch herkömmliche bildgebende Verfahren sichtbar zu machen. Nun rücken sie jedoch seit einiger Zeit zunehmend ins Rampenlicht aktueller medizinischer Forschung, denn dieses spezielle Gewebe hat offenbar einen hohen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Fitness. Unsere Faszien bilden als eine dünne kollagenhaltige Hülle das Bindeglied zwischen den starren Strukturen des Körpers– unseren Knochen und den beweglichen Strukturen, sprich unseren Muskeln.

Die Faszienmassage ist eine manuelle Behandlungsform um genau dieses Gewebe anzusprechen. Hierbei wird durch Druckstimulation versucht Verhärtungen und Veränderungen der Kollagenenfasern zu behandeln und zu lösen. Dies erfolgt mit oder ohne Hilfsmittel. Der Therapeut erzeugt den nötigen Druck entweder mit seinen Händen und Fingern oder verwendet zum Beispiel spezielle Bälle und Rollen.

 

Was sind Faszien?

Faszien sind bindegewebige Häute die deine gesamten Muskeln und Organe umhüllen. Sie bestehen aus Kollagenen, aus Elastan und Wasser. Sie bilden die Brücke zwischen unseren Knochen und unserer Muskulatur. Dieses kollagene Gewebe verleiht deinem Körper Form, Stabilität und Flexibilität. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Kraftübertragung deiner Muskulatur. Außerdem ist das Faziengewebe mitverantwortlich für die Nährstoffversorgung innerhalb deines Körpers. All das funktioniert allerdings nicht mehr einwandfrei wenn diese verklebt, verhärtet oder verletzt sind.

 

Was bewirkt eine Faszienmassage?

Durch gezielte Stimulation der kollagenen Gewebestrukturen wird die Durchblutung angeregt sowie die Nährstoffverteilung innerhalb des Gewebes verbessert. Wie bei einem Brotteig der immer weiter geknetet wird bis er geschmeidig ist, werden Störungen und Veränderungen der Fasern deiner Faszien quasi ausgerollt und zur Regeneration angeregt. Diese Form der Massage wirkt nicht nur bei akuten Problemen sondern auch um Schmerzen und Verletzungen vorzubeugen.

 

Das bewirkt die Faszienmassage:

sie fördert die Regeneration nach Verletzungen, Belastungen- und Fehlbelastungen

sie löst Verklebungen, Verdrehungen und Verhärtungen der kollagenen Fasern

sie beugt durch die Lockerung des Gewebes Muskelkater vor

sie verbessert die Nährstoffverteilung und Durchblutung innerhalb der Strukturen

sie steigert die Vitalität

sie verbessert das Gleichgewicht

sie verbessert die Zugfähigkeit des Bindegewebes und somit auch die Kraft des Körpers

 

Unter anderem durch psychischen Stress, Operationen, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel können sich deine Faszien verkürzen und verhärten.

Im Falle von Beeinträchtigungen des Fasziengewebes kann es zu verschiedensten Schmerzen im gesamten Körper kommen. Häufig betroffen sind der Nacken, die Schultern, der Rücken sowie der Bauch. Aber auch schmerzende Gelenke oder diffuse Schmerzen, die durch den ganzen Körper wandern, können ein Symptom geschädigter Faszien sein. Denn inzwischen ist bekannt das dieses spezielle Bindegewebe mit einer Vielzahl von Nervenzellen durchzogen ist, die neben Bewegungseinschränkungen auch Schmerzen auslösen können. In Laboruntersuchungen konnte gezeigt werden, dass unsere Faszien auf Stressbotenstoffe reagieren und sich unabhängig von der Muskulatur zusammen ziehen. Bei Rückenpatienten wurde deutlich, dass die Faszien im schmerzenden Bereich verdickt sind und eine höhere Schmerzempfindlichkeit aufweisen. Die Folge ist, dass die mechanische Flexibilität des Rückens eingeschränkt ist.

Im Moment lassen sich nur ca. 20 Prozent, der in der Praxis vorstelligen Rückenbeschwerden auf eine eindeutige Ursache zurückführen. Diese Zahl und die neuen Erkenntnisse in der Faszienforschung geben in der Wissenschaft Anlass zu der Vermutung, dass den Faszien eine größere Rolle zugesprochen werden sollte als in der Vergangenheit gedacht.

 

Für wen ist die Faszienmassage besonders geeignet?

Wie bereits erwähnt werden Faszienmassagen angewendet um die Regeneration des Gewebes nach Verletzungen oder langanhalten Belastungen bzw. Fehlbelastungen zu fördern. Die verschiedenen Formen der Faszienmassage werden jedoch nicht nur bei akuten Problemen und Schmerzen des Bewegungsapparates angewendet, sie sind auch präventiv einsetzbar. Im Sport sind sie zum Beispiel sinnvoll zur Vorbeugung von Muskelkater in dem die Muskulatur effektiv gelockert wird. Durch die Verbesserung der Balance des Gesamtorganismus hat die Faszienmassage auch einen positiven Einfluss auf das Gleichgewicht und durch die Verbesserung der Zugfähigkeit des Bindegewebes sogar auf die Kraft des Körpers. Nicht zuletzt verbessert eine solche Massage die Nährstoffverteilung innerhalb der Strukturen, sowie die Durchblutung was eine gesteigerte Vitalität zur Folge hat wodurch diese Massagetechnik ebenfalls im Wellnesbereich ihre Anwendung findet.

 

Was unterscheidet die Faszienmassage von anderen Massagen?

Die Faszienmassage zeigt kaum Ähnlichkeiten zu einer klassischen Ölmassage, da sie viel mehr in die Tiefe geht und punktueller durchgeführt wird. Oberflächliche Massagetechniken erzielen kaum Auswirkungen auf das Fasziengewebe da sie sich meist auf einzelne Muskelgruppen konzentrieren.

Und im Gegensatz zu herkömmlichen Massagen kannst du deine Faszien mit verschiedenen Hilfsmitteln selber behandeln

 

Honigmassage 

 

 

Honig – ein Naturprodukt für Körper und Seele

Wussten Sie, dass über 180 verschiedene Stoffe den Geschmack von Honig beeinflussen? Sie sorgen für sein einzigartiges Aroma. Die süße Creme enthält darüber hinaus bis zu 24 Zuckerarten, allen voran Fruchtzucker und Traubenzucker, sowie wertvolle Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine. Deshalb ist Honig nicht nur ein beliebtes Lebensmittel, sondern ein seit Jahrtausenden bekanntes Heilmittel. Eine mögliche Anwendung besteht in der Honigmassage. Sie wirkt entgiftend und entspannend.

 

In Deutschland ist es nicht zulässig, mit der heilenden Wirkung von Lebensmitteln zu werben. Deshalb wird Honig im Folgenden nicht mehr als Heilmittel bezeichnet. Dieser Begriff ist Arzneimitteln für therapeutische Zwecke vorbehalten. Trotzdem hat eine Honigmassage zahlreiche positive Effekte.

 

Die Technik fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Sie löst Schlacken im Körper, öffnet die Poren und entgiftet das Gewebe. Die Haut wird zart und geschmeidig. Dank der angewendeten Zupf- und Pump-Technik lassen sich mit der Honigmassage auch Verspannungen lösen, das allgemeine Wohlbefinden steigt. Die Energien des Körpers kommen wieder ins Gleichgewicht. Obwohl sie eine vorrangig entgiftende Wirkung hat, zählt sie zu den Wellness- und Entspannungsmassagen. Die Massage mit Honig ist also wohltuend für Körper, Seele und Geist.

 

Vorgehensweise bei dieser Massage-Technik

Die Honigmassage wird meist auf dem Rücken angewendet. Es ist jedoch auch eine Massage am ganzen Körper möglich, etwa an den großen Gelenken, den Oberschenkeln, dem Gesäß, dem Bauch oder im Gesicht. Da sie das Bindegewebe aktiviert, eignet sie sich auch zur Behandlung von Cellulite. Der Masseur erwärmt zunächst den Honig auf Körpertemperatur. Ganz wichtig: Es sollte nur hochwertiger Bio-Honig für die Massage ausgewählt werden, da er frei von Pestiziden ist.

 

Die grundlegende Technik der Honigmassage setzt sich aus Pump- und Zupfbewegungen der Hände zusammen. Hier wird die Klebewirkung des Honigs genutzt. Zunächst ist die Massage wohltuend aktivierend, da der Honig angenehm warm ist. In der zweiten Phase regt die Massage die Durchblutung an. Zum Schluss kann sie recht kräftig und feurig sein, da der Honig immer fester wird. Das heißt, der Kunde bzw. die Kundin kann diese Massage-Form als unangenehm oder schmerzhaft empfinden. Der Masseur sollte deshalb auf die Befindlichkeiten des Kunden reagieren und die Honigmassage unterbrechen oder gegebenenfalls vorab beenden.

 

Während der Massage öffnen sich die Poren, Schlacken im Bindegewebe werden gelöst. Im Anschluss an die Behandlung sollte der Klient bzw. die Klientin deshalb ausreichend trinken sowie etwa zwei Tage lang auf Kosmetika verzichten. So können alle gelösten Gifte aus dem Körper abtransportiert werden.